Auszug aus Seite 4 und 5: Forschungsbericht des Instituts für Massivbau der TU Darmstadt, Nr. F01-10-2010
Überprüfung der Studie


"Gegenüberstellung Massivhaus / Holzelementbauweise an einem KfW-Energiesparhaus 40“ für ein KfW-55-Haus nach EnEV 2009
Fachgebiet Massivbau, Univ.-Prof. Dr.-Ing. C.-A. Graubner

1 Aufgabenstellung und Vorgehensweise

Das Institut für Massivbau der TU Darmstadt hat im November 2008 die Ökobilanzstudie „Gegenüberstellung Massivhaus / Holzelementbauweise an einem KfW-Energiesparhaus 40“ im Auftrag der Initiative „Massiv mein Haus e.V.“ angefertigt. Bei dem Untersuchungsobjekt handelt es sich um ein durchschnittliches Einfamilienhaus, bei dem für die Studie die Wandmaterialien Ziegel, Beton, Leichtbeton-, Porenbeton- und Kalksandstein, sowie in Holzständerbauweise angewendet worden sind. Seit der Erstellung dieser Studie haben sich in Deutschland die energetischen Anforderungen und Standards verschärft. Am 1. Oktober 2009 trat die Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) in Kraft, mit der sich auch die Förderstandards der KfW Bankengruppe geändert haben. Der derzeit höchste Förderstandard der KfW wird ab Sommer 2010 das „KfW-Effizienzhaus 55“ sein. Laut Vorankündigung der KfWFörderbank werden für diese Förderstufe ein Primärenergieverbrauch von nur 55 Prozent der Energie, die ein Neubau in Deutschland maximal verbrauchen darf und ein Transmissionswärmeverlust von 70 Prozent im Vergleich zum Referenzgebäude gefordert. Das Institut für Massivbau der TU Darmstadt wurde von der Initiative „Massiv mein Haus e.V.“ beauftragt die Vorgängerstudie „Gegenüberstellung Massivhaus / Holzelementbauweise an einem KfW-Energiesparhaus 40“ auf die Einhaltung der aktuellen Anforderungen nach KfW-Effizienzhaus 55 auf Basis der EnEV 2009 zu überprüfen. Überprüfung der vorliegenden Studie auf Erfüllung der Anforderungen nach „KfW-Effizienzhaus 55“

2 Berechnungsergebnisse des Untersuchungsobjekts auf Basis der EnEV 2009

Die Überprüfung des Untersuchungsobjekts auf Einhaltung der Anforderungen nach KfW-Effizienzhaus 55 erfolgte auf Basis der EnEV 2009. ...........................
........ Die Anforderungswerte für die Förderstufe KfW-Effizienzhaus 55 entstammen der Vorankündigung der KfW-Förderbank und müssen zum Programmstart im Sommer 2010 kontrolliert werden. Laut Vorankündigung werden für diese Förderstufe ein Primärenergieverbrauch von nur 55 Prozent der Energie, die ein Neubau in Deutschland maximal verbrauchen darf und ein Transmissionswärmeverlust von 70 Prozent im Vergleich zum Referenzgebäude gefordert. Beide Kriterien werden vom Untersuchungsobjekt eingehalten und erfüllen somit die Anforderungen „KfWEffizienzhaus 55“.