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Sonnenwärme nutzen

Je besser die Wärmedämmung, desto stärker steigt der durch Sonneneinstrahlung gewonnene Wärmeanteil und desto wichtiger sind Speichermassen. Häuser mit besonders niedrigem Primärenergiebedarf sollten deshalb aus wärmespeicherndem Mauerwerk und Beton bestehen.

Sonnenwärme lässt sich nur optimal nutzen, wenn die Wände und Decken die Wärmegewinne der Sonneneinstrahlung speichern können. Fehlen die Speichermassen schwerer Wände und Decken, muss überschüssige Sonnenwärme ungenutzt weggelüftet werden. Schwere Häuser aus Mauerwerk und Beton dagegen speichern sie. Bereits bei normal nach Energieeinsparverordnung gedämmten Massivhäusern, kann die durch die Fenster einstrahlende Sonnenwärme bis zu 5% der Heizenergie übernehmen. Entschließt sich der Bauherr für ein KfW-60- bzw. KfW-40-, 3-Liter- oder Passiv-Haus, kann dieser Anteil weit höher steigen.

Nicht nur während der Heizperiode lohnt es sich, auf Wärmespeichermassen zu achten. Weil sie während der heißen Jahreszeit wie eine Klimaanlage wirken, tragen sie maßgeblich zu ausgeglichenen Innentemperaturen bei. Heizen sich hoch gedämmte Räume auf, können die Raumtemperaturen unerträglich ansteigen, wenn die Speichermassen fehlen. Massive Wände und Decken dagegen nehmen die überschüssige Wärme auf. In den kühleren Nachtstunden lässt sich die Wärme leicht weglüften.

Neubau Energiesparhaus Massiv Meins e.V.